Sie war eine Woche vor Beginn schon ausverkauft, und dass bei Eintrittpreisen von 40 bis 100 Euro pro Nase. Über 800 Teilnehmer hat die re:publica'08 nach Berlin gelockt, vom 2.4. bis 4.4. tauschten sich Blogger und "andere Netzbewohner" unter dem Motto "die kritische Masse" aus. So weitläufig das Thema war, so vielschichtig die Sessions, die in zwei Sälen und in 3 Workshops geboten wurden. Da beklagte sich der Journalist Thorsten Kleinz bei seinem Programmpunkt "Porno 2.0", dass der frühere Innovationsmotor der Porno-Branche schon lange nur mehr vor sich hintuckert und nichts neues mehr für das Netz bringt. Parallel wurde auf der re:publica die uns Studenten sattsam bekannte Debatte "Blogs vs Journalismus" geführt, unter anderem von der Chefredakteurin des Tagesspiegel Online, Mercedes Bunz. Keine Webkonferenz ohne den obligaten Hardcore-Freak-Techie-Stuff. Anscheinend doch, der Satz war schon geschrieben, bevor ein besonders nerdiges Thema im Programm gefunden werden konnte. Und es gab auch keines. Ein großer Pluspunkt für die re:publica, dass alle Sessions wirklich für jeden zugänglich waren, und keine Voträge gehalten wurden, die großes Ausschlusspotential bezüglich technischen Spezialwissens hatten. Das sollten wir uns auch fürs PolitCamp als Vorbild nehmen.
Ein gutes Zeichen für das PolitCamp: einen Programmpunkt hat es schon mal mit der re:publica gemeinsam, und zwar im Abendprogramm - die Gruppe monochrom hat in Berlin eine Performance beigetragen. Die Verhandlungen laufen bereits, dass es etwas ähnliches auch beim PolitCamp geben wird.
Dokumentiert wurde der ganze Spaß natürlich um-fass-end, einen sehr authentischen und unterhaltsamen Stimmungsbericht haben die blogpiloten gedreht, der mit der "Stöckchen-Methode" zwischen den Teilnehmern herumschwirrt. Leichte Übung für uns, sofern wir im FH-Verleih an eine Kamera kommen ;)











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