Und wir dachten schon, unsere Medienarbeit wäre völlig für den Hugo gewesen: Spät, aber doch hat sich die Online-Redaktion des Standards entschieden, unsere Presseinfos zu verwerten. Herausgekommen ist ein Interview mit dem virtuellen PolitCamp-Teilnehmer Josef Mantl (zum Vergleich: unser Interview). Über den Web2.0-Wahlkampf kam Mantl beim Standard nicht zu sprechen, ist das Thema doch zu sperrig?
Vielleicht auch der Grund, warum das PolitCamp medial unterging: die Vielfalt eines BarCamps lässt sich nur schwer auf einen Nenner bringen, Medien bevorzugen eben klare Botschaften. Auch Georg Holzer lies in Graz wissen, dass sein Klagenfurter BarCamp gerade mal bei der Premiere mediale Aufmerksamkeit bekam, um die Zweitauflage wurde es dann schon sehr still. Fürs nächste Jahr gilt es also scharf darüber nachzudenken, wie wir das nächste PolitCamp so für Medien aufbereiten, dass sie sich auf das zugegeben schwierige Terrain begeben. Gerade für Printmedien eine Herausforderung: Gruppenfoto mit Organisatoren und BU drunter wird nicht reichen.
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