Anna Wieder macht heute die Session zum Thema Online Deliberation. Derzeit ist es so, dass bei Abstimmungen im Nationalrat oft das Probelm gibt, dass die einzelnen Entscheidungströger sich thematisch nicht kennen. Deshalb braucht es einen breiten Diskurs.
Anna bezieht sich auf Theorien von Jürgen Habermas, sagt aber auch, dass es in der Praxis schwierig ist, diese Theorien umzusetzen. Dennoch gibt es in der Praxis einige gute Beispiele. America Speaks ist eines davon. Als "21st Century Town Hall Meetings" werden hier Probleme thematisiert, beispielsweise die Wiederaufbauarbeiten nach dem Hurricane Kathrina. Dabei wurden schon Lösungsvorschläge erarbeitet, die auch ans Weiße Haus weitergeleitet wurden und Förderungen erhielt.
Ein großes Thema von Online Deliberation Plattformen ist auch die globale Erwärmung, so versucht etwa die Plattform Global Sensemaking, die breite Masse an einem Diskurs darüber teilnehmen zu lassen.
Ein Tool, um die Diskussionen in die Realität umzusetzen, sind die Debate Graphs, die Diskussionen darstellen. Es soll aber trotzdem ein Konsens entstehen. Die besten Argumente sollen die anderen überzeugen.
Bei vielen Initiativen und Plattformen stehen aber parteipolitische Interessen dahinter und das Ergebnis steht bereits im Vorfeld fest. "Das," meint Anna Wieder "kann natürtich nicht das Ziel sein."



















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